Interview Transcript: TalĂ­a Erasmubea Alcobet

Interview in German

The following text is a transcription of spoken speech. Spoken speech has certain features absent from written speech (pauses, repetitions, false starts, etc.). While we have tried to accurately transcribe the interview, there will be very slight differences between speech and text. 

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Janna Mack (J)

Talia Erasmubea Alcobet (TE)

J: Hallo und willkommen zu einer neuen Episode der Interviewreihe in Zusammenarbeit mit TermCoord, der Terminology Coordination Unit des EuropĂ€ischen Parliaments und der UniversitĂ€t Pablo de Olavide in Sevilla in Spanien. Mein Name ist Janna und jede Woche interviewe ich Studenten und Absolventen des Programmes in Übsersetzung und Dolmetschen. Die Interviews werden auf Englisch oder Deutsch aufgenommen.

Heute bin ich hier mit TalĂ­a Erasmubea Alcobet aus Sevilla in Spanien. Talia studiert Übersetzung und Dolmetschen an der Pablo de Olavide UniversitĂ€t. Sie ist 20 Jahre alt und im September beginnt sie ihr viertes Jahr. Sie lernt nicht nur Englisch und Deutsch an der UniversitĂ€t, sondern auch Japanisch in der Sprachschule an der UniversitĂ€t Sevilla. Sie interessiert sich besonders fĂŒr Lokalisierung und FachĂŒbersetzung

Danke TalĂ­a, dass du heute hier bist.

TE: Guten Morgen, ich freue mich heute hier zu sein.

J: Also meine erste Frage ist: Warum studierst du Deutsch und Übersetzen?

TE: Naja, ich habe Deutsch in der Schule zwei Jahre lang gelernt, und ich fand es eine sehr interessante Sprache. Außerdem wollte ich schon seit langer Zeit Übersetzen studieren. Ich dachte, dass Deutsch eine gute erste Sprache sei, da ich ein akzeptables Englischniveau hatte und weniger Zeit darauf verwenden wollte, um das Niveau auszugleichen. Ich fand auch die Kombination von Englisch und Deutsch sehr nĂŒtzlich, weil es sich um Ă€hnliche Sprachen handelt und sie sehr gefragt sind.

J: Genau, denn Deutsch und Englisch sind beides germanische Sprachen, was einem vielleicht nicht unbedingt auffallt. Englisch ist die Weltsprache und Deutsch ist die am meisten gesprochene Muttersprach in Europa. Also von daher ist die Kombination eine ziemlich gute Wahl.

Was findest du interessanter – Übersetzen oder Dolmetschen? Und was findest du am Schönsten/am Schwersten am Übersetzen?

TE: Ich glaube, dass mir das Übersetzen besser gefĂ€llt, weil ich mehr Zeit habe, ĂŒber meine Übersetzungen nachzudenken, und weil ich nicht unter so viel Druck arbeite. Wie auch immer, ich kann immer noch nichts mit ausreichendem Urteilsvermögen sagen, da ich das Dolmetschen noch nicht lang genug geĂŒbt habe.

Was mir am meisten an der Übersetzung gefĂ€llt, ist, dass man immer neue Dinge lernt, dass man nie aufhört zu lesen und zu lernen, und das finde ich sehr befriedigend.

J: Stimmt, denn das Übersetzen ist ein Fach, das sich nicht nur auf einen Themenbereich beschrĂ€nkt und darauf werden wir auch spĂ€ter im Interview noch zurĂŒckkommen. Und ich glaube vor Allem im Studium kann und sollte man so viele Erfahrungen wie nur möglich mit verschieden Texten und mit verschiedenen Arten von Übersetzungen machen, dann bekommt man ein GefĂŒhl dafĂŒr, was am besten zu einem passt. Und das machst du auch gerade im Studium.

Wie findest du FachĂŒbersetzen? Hast du bereits Erfahrung?

TE: Ja, klar, etwas Erfahrung habe ich. Ich habe FachĂŒbersetzung sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch ein wenig an der Uni studiert. Ich habe medizinische, pharmazeutische, technologische, juristische und wirtschaftliche Texte ĂŒbersetzt. Trotzdem habe ich nicht viel Erfahrung, ich hatte nur zwei FachĂŒbersetzungsfĂ€cher.

J: OK, also das ist aber schon eine gute Anzahl von Bereichen.

Welche FĂ€higkeiten muss deiner Meinung nach ein/eine FachĂŒbersetzer/in haben?

TE: Es ist schwer zu sagen. Ich glaube, die wichtigste Eigenschaft, die ein FachĂŒbersetzer haben sollte, sind gute DokumentationsfĂ€higkeiten, denn oft muss er sich mit Texten mit sehr spezifischen Inhalten befassen, die schwer zu verstehen sind. Außerdem glaube ich, dass ein FachĂŒbersetzer sehr vorsichtig sein muss, um sicherzustellen, dass er keine Fehler macht. Es gibt Texte, bei denen ein einziger Fehler ein großes Problem darstellen kann. Zum Beispiel, im Fall eines Beipackzettels fĂŒr ein Medikament, muss man sehr mit den Nebenwirkungen und Dosierungen aufpassen. Das ist sehr wichtig.

J: Ja, genau. denn besonders bei medizinischen und wissenschaftlichen Texten mĂŒssen die FachĂŒbersetzer ganz genau arbeiten, ein einziges Wort oder manchmal sogar ein einziges Komma, kann da sehr gefĂ€hrliche Auswirkungen haben.

Kannst du dir selber vorstellen, FachĂŒbersetzerin zu sein?

TE: Zuerst war ich nicht sehr an FachĂŒbersetzung interessiert, aber als ich begann, sie an der UniversitĂ€t zu studieren, entdeckte ich, dass ich gerne Fachtexte ĂŒbersetze. Deshalb hĂ€tte ich in Zukunft nichts dagegen, Fachtexte zu ĂŒbersetzen.

J: Ok super. Und meinst du, der/die FachĂŒbersetzer/in muss Fachkenntnisse im bestimmten Gebiet haben?

TE: Ich glaube schon, dass ein Übersetzer nicht von Anfang Fachkenntnisse im bestimmten Gebiet haben muss, sondern dass er sich selbst dokumentieren muss. NatĂŒrlich ist es einfacher, wenn man ein Spezialist ist, aber es ist nicht notwendig. Zum Beispiel muss man kein Arzt oder Krankenpfleger sein, um beispielsweise medizinische Texte zu ĂŒbersetzen.

J: Ok, also FachĂŒbersetzer mĂŒssen in erster Linie gut recherchieren können, gut mit Ressourcen umgehen können, und wissen, wie man genau und effektiv arbeitet. Und mit der Zeit eignet man sich auch Fachkenntnisse an.

Welche Terminologie Ressourcen benutzt du? Kennst du IATE?

TE: Ich kenne IATE, obwohl ich es nicht verwendet habe, weil ich keine derartigen Texte ĂŒbersetzt habe. Ich habe Paralleltexte und Ă€hnliche Texte verwendet und mich bei Bedarf mit Fachleuten zu diesem Thema in Verbindung gesetzt. Auf Englisch habe ich auch WörterbĂŒcher wie das Rote Buch oder Libro rojo benutzt. Das ist ein Wörterbuch der Zweifel und Schwierigkeiten bei der Übersetzung von medizinischem Englisch. Auf Spanisch habe ich medizinische und technische WörterbĂŒcher konsultiert.

J: Stimmt, IATE ist spezifisch fĂŒr Texte, die EU Terminologie beinhalten, gedacht, aber es kann auch nĂŒtzlich fĂŒr andere texte sein. Und es ist auch interessant, dass du sagtest, dass du dich mit Fachleuten in Verbindung gesetzt hast. Das kann man dann auch gut mit deiner vorherigen Antwort in Verbindung bringen, und zwar, dass es wichtig ist, gut recherchieren zu können und dazu gehört sicherlich auch, sich mit Fachleuten in Verbindung zu setzen., wenn man selber weiß, dass man kein Experte ist. 

Ok, und jetzt eine Frage, die dir bestimmt nicht zum ersten Mal gestellt wurde: Wie findest du Google Translator und Ähnliches? 

TE: Ich denke, sie sind eine nĂŒtzliche Alternative fĂŒr Menschen, die eine Sprache nicht sehr gut verstehen, aber ich glaube nicht, dass sie die Arbeit eines professionellen Übersetzers ersetzen können. Meiner Meinung nach sind sie nĂŒtzliche Hilfsmittel fĂŒr den persönlichen Gebrauch und fĂŒr die Übersetzung einiger Texte (wie z.B. Wettervorhersagen), aber sie können nicht mit der Arbeit eines Übersetzers verglichen werden.

J: Also fĂŒr professionelle Übersetzungsarbeiten lieber nichts abgeben, was nur durch Google Translator ĂŒbersetzt wurde.

Was fĂŒr Werkzeuge wĂŒnschst du dir zum Übersetzen?

TE: Ich wĂŒnsche mir mehr CAT Tools (z.B. Übersetzungsspeicher und Lokalisierungssoftware) verwenden zu können und gute Glossare erstellen zu wissen. Ich denke, sie sind unverzichtbare Hilfsmittel fĂŒr die Übersetzung, da ich sie fĂŒr unerlĂ€sslich halte, um die KohĂ€renz zu wahren und grundsĂ€tzlich jede Art von Text zu ĂŒbersetzen. Derzeit habe ich Programme wie SDLTrados, Antconc, OmegaT und Google Translation Toolkit benutzt.

J: Ok super. Und ich denke, das ist auch vielleicht etwas was nicht-Übersetzer nicht unbedingt wissen und zwar, dass es so einige Programme gibt, und damit meine ich Computer Programme und Ähnliches, die es fĂŒrs Übersetzen gibt, und die, wie du sagtest wirklich unverzichtbare Hilfsmittel fĂŒr Übersetzer sind.

Und wenn du dich doch dafĂŒr entscheiden wĂŒrdest, FachĂŒbersetzerin zu werden, welche Fachgebiete wĂŒrdest du wĂ€hlen?

TE: Ich interessiere mich fĂŒr wissenschaftliche Texte, insbesondere fĂŒr Texte ĂŒber Physik und Chemie. Mir gefĂ€llt auch die technologische Übersetzung besonders gut, aber ich bin offen fĂŒr andere Arten von FachĂŒbersetzungen.

Und die letzte Frage ist: Welche kulturelle oder sprachliche Erfahrung hat dein Studium oder dich persönlich beeinflusst oder bereichert?

TE: In meinem zweiten Studienjahr war ich sechs Monate lang Erasmusstudentin in Regensburg, Bayern. Auch wenn es nur ein halbes Jahr war, war es ein großer Fortschritt in meiner persönlichen Entwicklung und half mir, mein Deutsch zu verbessern.

Ich habe auch viel ĂŒber die deutsche Kultur gelernt, und zum Beispiel auch ein wenig ĂŒber das Bayerische und die Lebensweise. Mir ist jedoch aufgefallen (und ich glaube das kommt wahrscheinlich in allen LĂ€ndern vor), dass die kulturelle Wahrnehmung einiger Themen je nach Region Deutschlands unterschiedlich ist (wie zum Beispiel in der Religion), und ich denke, dass es beim Übersetzen entscheidend sein kann, die Kultur des Ortes, aus dem der Text kommt, besser zu kennen und zu verstehen. Das Studium der deutschen Kultur an der UniversitĂ€t hat mir auch sehr geholfen.

Da ist mir auch eine lustige Geschichte in Deutschland passiert. Sie hat mit MĂŒlltonnen zu tun. Als ich Erasmusstudentin war, hatte ich meine eigenen MĂŒllsĂ€cke. Als ich den MĂŒll wegwerfen wollte, fand ich auf der Straße keine MĂŒlltonnen. Ich habe zwei Wochen lang auf der Straße nach MĂŒlltonnen gesucht, bis mir mein deutscher Mitbewohner sagte, dass die MĂŒlltonnen normalerweise in dem Studentenwohnheim oder irgendwo in der Wohnsiedlung sind, aber nicht auf der Straße. Ich bin froh, dass er es mir gesagt hat, denn der MĂŒllsack wurde immer grĂ¶ĂŸer und hat schon angefangen zu riechen. Ich war ein bisschen besorgt.

So kann man sehen, wie wichtig es ist zu wissen, dass Spanien und Deutschland sehr unterschiedliche LĂ€nder sind, auch wenn sie nah zu einander liegen. Allein die Infrastruktur ist anders und ohne Sprache kommt man sehr schlecht zurecht. Aber wenn man sich bemĂŒht, findet man immer eine nette Person, die einem hilft. Die VölkerverstĂ€ndigung ist schon eine super Sache.

J: Ich will nur sagen, das war eine tolle Geschichte und zum GlĂŒck hast du die MĂŒlltonnen am Ende gefunden. Genau, aber fremde Kulturen, LĂ€nder und Menschen kennenlernen, das kann anfangs immer eine furchteinflĂ¶ĂŸende Sache sein. Aber ich glaube Menschen, die an Sprachen und an der Übersetzung interessiert sind, sind von Natur aus Neugierig und wollen diese Erfahrungen sammeln. Und wie dein Beispiel gezeigt hat, lohnt es sich ungemein, andere Kulturen kennenzulernen, und vor allem fĂŒr Übersetzer ist es auch sehr wichtig.

Ok, vielen, vielen Dank, dass du heute hier warst und dass du dir die Zeit genommen hast mit mir zu reden und danke fĂŒr das Interview und danke fĂŒr die interessanten Antworten. Gibt es noch etwas, das du sagen willst?

TE: Ja eigentlich vielen Dank fĂŒr die Einladung, ich freue mich.

J: Danke, ich danke dir. 

Ok heute war ich hier mit Talía Erasmubea, Studentin in deutscher und englischer Übersetzung aus Spanien.

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Janna Mack (J)

TalĂ­a Erasmusbea (TE)

J: Hello and welcome to a new episode of the interview series in collaboration with TermCoord, the European Parliament’s Terminology Coordination Unit and the Pablo de Olavide University in Seville, Spain. My name is Janna and every week I interview students and graduates of the translation and interpreting programme. The interviews are recorded in English or German.

Today I am here with TalĂ­a Erasmubea Alcobet from Sevilla in Spain. TalĂ­a studies Translation and Interpreting at the Pablo de Olavide University. She is 20 years old and is starting her fourth year in September. She is not only studying English and German for her degree, but also Japanese at the language school at the University of Seville. She is particularly interested in localisation and specialised translation

Thank you TalĂ­a for being here today.

TE: Good morning, I am happy to be here today.

J: So, my first question is: why did you choose to study German and translating?

TE: Well, I had been studying German at school for two years and I thought it was a very interesting language. Besides, I’ve been wanting to study translation for a long time. I thought that German would be a good first language because I already had an acceptable proficiency level in English, and I wanted to spend less time on it in order to balance out my proficiency level in German. I also found the combination of English and German very useful because they are similar languages and they are very in demand.

J: Exactly, because German and English are both Germanic languages, which is perhaps not something that is immediately evident. English is the world’s lingua franca and German is Europe’s most spoken native language. So that makes the combination a pretty good choice.

What do you find more interesting – translating or interpreting? And what do you think is the best/the most difficult things about translating?

TE: I think I like translating better because I have more time to think about my translations and because I’m not working under as much pressure. However, I still cannot say anything with sufficient judgement because I have not yet been practising interpreting for very long.

What I like best about translation is that you are always learning new things, that you never stop reading and learning, and I find that very satisfying.

J: That’s right, because translation is not limited to just one subject area and we’ll come back to that later in the interview. And I think that your studies are a particularly good time to get as much experience as possible with different texts and with different types of translations, to get a feeling for what suits you best. And this is exactly what you are doing right now at university.

What do you think about specialised translations? Do you have experience with it?

TE: Yes, sure, I have some experience. I studied specialised translation in both German and English during my studies. I have translated medical, pharmaceutical, technological, legal and economic texts. Nevertheless, I don’t have much experience, I only had two subjects focused on specialised translation.

J: Ok, but that’s already quite a lot of subject areas.

What skills do you think should a specialist translator have?

TE: It is difficult to say. I think the most important quality that a specialised translator should have is good documentation skills, because often they have to deal with texts with very specific content that is difficult to understand. I also believe that a specialised translator must be very careful to ensure that they do not make any mistakes. There are texts where a single mistake can be a big problem. For example, in the case of a medical leaflet for a drug, you have to be very careful about side effects and dosages. This is very important.

J: Yes, exactly. Especially with medical and scientific texts, specialised translators have to be very precise, as a single word or sometimes even a single comma can have very dangerous consequences.

Can you imagine being a specialised translator yourself?

TE: At first, I wasn’t very interested in specialised translation, but when I started studying it at university, I discovered that I like translating specialised texts. So, I would not mind translating specialised texts in the future.

J: Ok great. And do you think that a specialised translator needs to have specialist knowledge in the specific field they are working in?

TE: I think that a translator doesn’t need to have specialist knowledge in a particular field from the outset. Rather, they need to be able to document themselves. Of course, it is easier if you are a specialist, but it is not necessary. For example, you do not have to be a doctor or nurse to translate medical texts, for example.

J: Okay, so first and foremost, specialised translators need to be able to research well, know how to use resources, and know how to work accurately and effectively. And you acquire specialist knowledge over time too.

What terminology resources do you use? Do you know IATE?

TE: I know IATE, although I have not used it because I have not translated any texts with that kind of terminology. I have used parallel texts and similar texts and I have also consulted experts on the subject when necessary. In English, I have also used dictionaries such as the Red Book oder Libro rojo. This is a dictionary of doubts and difficulties in translating medical English. In Spanish, I have consulted medical and technical dictionaries.

J: Yes, IATE is specifically for texts containing EU terminology, but it can also be useful for other types of texts. And it is also interesting that you said that you contacted subject experts. This ties in well with your previous answer, where you said that the ability to research well is very important, this certainly also includes contacting subject experts, if you know that you are not an expert yourself.

Ok, and now a question that you have certainly not been asked for the first time: what do you think of Google Translate and the like?

TE: I think they are a useful alternative for people who do not know a language very well, but I don’t think they can replace the work of a professional translator. I think they are useful tools for personal use and for translating some texts (such as weather forecasts), but they cannot be compared to the work a translator produces.

J: So, for professional translations, don’t hand in anything that you’ve just run through Google Translate.

What kind of tools would you wish to have for translating?

TE: I would like to be able to use more CAT tools (e.g. translation memories and localisation software) and to know how to create good glossaries. I think they are indispensable tools for translation, as I consider them essential to maintain coherence and basically, to translate any type of text. I currently use programmes such as SDLTrados, Antconc, OmegaT and Google Translation Toolkit.

J: Ok, great. And I think maybe that’s also something that people who are not familiar with translation don’t necessarily know. There are many translation programmes, which, as you said, are really indispensable tools for translators.

And if you do decide to become a specialised translator, which subject areas would you choose?

TE: I am interested in scientific texts, especially texts on physics and chemistry. I also particularly like technological translation, but I am also open to other types of technical translation.  

J: And the last question is: what cultural or linguistic experience has influenced or enriched your studies or yourself personally?

TE: In my second year, I was an Erasmus student for six months in Regensburg, Bavaria. Even though it was only for half a year, it was a big step in my personal development and helped me improve my German.

I also learned a lot about German culture, and for example, I learned a little about Bavaria and the Bavarian way of life. I have noticed (and I think this is probably true for all countries) that the cultural perception of some subjects differs depending on the region (for example, when it comes to religious aspects). I think that when translating, it can be crucial to know and understand the culture of the place the text comes from. Studying German culture at university also helped me a lot.

A funny story happened to me whilst I was in Germany. It has to do with bins. When I was an Erasmus student, I had my own rubbish bags. When I wanted to throw the rubbish away, I couldn’t find any bins on the street. I searched the streets for rubbish bins for a fortnight until my German flatmate told me that the bins were usually in the student dormitory or somewhere in the housing estate, not on the street. I’m glad he told me, because the rubbish bag was getting bigger and bigger and had already started to smell. I was a bit worried.

So, you can see how important it is to know that Spain and Germany are very different countries, even if they are geographically close to each other. Only the infrastructure is different and without language it is very difficult to get around. But if you make an effort, you can always find a nice person to help you. International communication really is great.

J: I just want to say that it was a great story and luckily you found the bins in the end. Getting to know foreign cultures, countries and people can always be a scary at first. But I think people who are interested in languages and in translation are curious by nature and want to seek out these experiences. And as your example has shown, it is immensely worthwhile to get to know other cultures, and this is especially important for translators.

Ok, thank you very, very much for being here today and for taking the time to talk to me. Thank you for the interview and thank you for the interesting answers. Is there anything else you want to say?

TE: Yes actually, thank you very much for the invitation, I’m very glad.

J: I’m the one who has to thank you.

Today I was here with TalĂ­a Erasmubea, student in German and English translation from Spain.