Interview Transcript: Fran Boh├│rquez

Interview in German

The following text is a transcription of spoken speech. Spoken speech has certain features absent from written speech (pauses, repetitions, false starts, etc.). While we have tried to accurately transcribe the interview, there will be very slight differences between speech and text.

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Janna Mack (J)

Fran Boh├│rquez (FB)

J: Hallo und willkommen zu einer neuen Episode der Interviewreihe in Zusammenarbeit zwischen TermCoord, der Terminology Coordination Unit des Europ├Ąischen Parlaments und der Universit├Ąt Pablo de Olavide in Sevilla in Spanien. Mein Name ist Janna und jede Woche interviewe ich Studenten und Absolventen des Programmes in ├ťbersetzung und Dolmetschen. Die Interviews werden auf English oder auf Deutsch aufgenommen.

Heute bin ich hier mit Fran Boh├│rquez. Fran ist 20 Jahre alt, kommt aus Cadiz in Spanien und studiert ├ťbersetzung an der Pablo de Olavide Universit├Ąt. Er ist im dritten Studienjahr, hat auch schon einen Sommer in Deutschland gejobbt und geht jetzt als Erasmusstudent f├╝r 1 Jahr nach Heidelberg.

Danke Fran, dass du heute hier bist.

FB: Hallo Janna, wie gehtÔÇÖs.

J: Es geht mir gut, Danke. Ich kann dir auch schon die erste Frage stellen.

Warum hast du dich daf├╝r entschieden Deutsch und ├ťbersetzung zu studieren?

FB: So, das ist eine sch├Âne Geschichte… Also, als ich klein war, war ich nicht gut in Mathematik, und jetzt auch nicht. Dagegen fielen Fremdsprachen wie Englisch oder Franz├Âsisch leicht. Ich dachte, dass englische Philologie wunderbar w├Ąre. Ich meinte, ich k├Ânnte eine Fremdsprache lernen und unterrichten, und es ist sehr gut. Aber ich lernte eine Englischlehrerin kennen, die auch ├ťbersetzerin war. Und wir sprachen immer ├╝ber das Studium, ├╝bers ├ťbersetzen. Endlich entschied ich mich f├╝rs ├ťbersetzen und Dolmetschen.

Ich muss sagen, dass ich Englisch studieren wollte. Aber ich besuchte Deutschland, und verliebte mich in die deutsche Kultur.

J: Das ist wirklich eine sch├Âne Geschichte.

Und was findest du interessanter, ├ťbersetzen oder Dolmetschen?

FB: Ich finde Dolmetschen interessanter. Ich denke, dass es kompliziert ist, weil man schneller und schlauer sein muss. ├ťbersetzen ist kompliziert, aber man hat mehr Zeit zum Denken.

J: Dolmetschen ist also gerade deswegen interessant, weil es so herausfordernd ist. Was nat├╝rlich nicht hei├čt, dass ├ťbersetzen einfach ist, aber man hat nat├╝rlich mehr Zeit.

Wie findest du Fach├╝bersetzen? Hast du Erfahrung?

FB: Ja klar, ich bin zwar Student, aber ich habe ein Paar ├ťbersetzungen schon gemacht. Ich habe sogar schon als ├ťbersetzer und Dolmetscher f├╝r ein ├ťbersetzungsb├╝ro gearbeitet.

Und, ja ich finde Fach├╝bersetzen schon interessant, aber man muss viel ├╝ber das Thema wissen. Wenn man nichts wei├č, kann es schwierig und langweilig werden.

J: Ok, das ist nat├╝rlich super und diese Erfahrungen sind nat├╝rlich wichtig und n├╝tzlich f├╝r das weitere Studium und f├╝r den Beruf. Das Fach├╝bersetzen f├Ąllt einem nat├╝rlich auch leichter, wenn man sich f├╝r den Fachbereich interessiert. Wenn man sich nicht daf├╝r interessiert und auch nicht viel dar├╝ber wei├č, dann kann das Fach├╝bersetzen nat├╝rlich eine M├╝hsal sein.

Welche F├Ąhigkeiten muss deiner Meinung nach ein/eine Fach├╝bersetzer/in haben?

FB: Ein Fach├╝bersetzer muss kreativ und aufmerksam sein. Die Kreativit├Ąt ist sehr wichtig, weil wir beim ├ťbersetzen Probleme und Bedeutungskonflikte l├Âsen m├╝ssen, und die Aufmerksamkeit ist entscheidend. Man darf keine Fehler machen, da Fach├╝bersetzungen sehr schwerwiegend sind. Ihre Texte behandeln wichtige Themen, auch f├╝r das Leben und Gesundheit der Menschen.

J: Genau bei Fach├╝bersetzungen darf eigentlich keine Fehler machen, da Fehler bei diesen ├ťbersetzungen besonders schwerwiegend sein k├Ânnen. Wobei man auch sagen muss, dass Kreativit├Ąt immer wichtig ist, nicht nur bei literarischen Texten, sondern vor Allem auch, wie du gesagt hast, bei Fach├╝bersetzungen, zum Beispiel bei wissenschaftlichen ├ťbersetzungen, weil es immer Bedeutungsprobleme geben kann bei allen m├Âglichen Texten und ├ťbersetzer m├╝ssen immer kreativ sein, um diese zu l├Âsen. Das ist vielleicht auch ein Aspekt des ├ťbersetzens dessen sich nicht alle Menschen bewusst sind.

Und k├Ânntest du die selber vorstellen, Fach├╝bersetzer zu sein?

FB: Jawohl! Ich w├╝rde gerne als ├ťbersetzer und Dolmetscher arbeiten. Und ich w├╝rde gerne auch mein eigenes ├ťbersetzungsb├╝ro besitzen.

J: Ok, finde ich super.

Meinst du, ein/eine Fach├╝bersetzer/in muss Fachkenntnisse im bestimmten Gebiet haben?

FB: Of course! Ein Fach├╝bersetzer muss Fachkenntnisse haben. Es ist sehr sehr wichtig. Es gibt Fachwortschatz im Spanischen, das ich selbst als Spanier nicht kenne. Eine Sprache ist unendlich, deswegen ist es einfacher und f├╝r das Verst├Ąndnis angemessen, wenn man Fachkenntnisse ├╝ber das Thema hat. Nur wenn man weiss, wor├╝ber man spricht, kann man eine richtige Bedeutung und Termini finden und gute Fach├╝bersetzungen liefern.

J: Das stimmt und das ist auch ein gutes Argument. Spezialisierte Bereiche haben ihre eigene Terminologie und Art und Weise sich auszudr├╝cken, das geht dann oft so weit, dass sogar Muttersprachler, die keine Kenntnisse in dem Bereich haben, nicht immer wissen um was es geht. Das ist dann vielleicht auch ein Punkt in dem Fach├╝bersetzer untersch├Ątzt werden.

Welche Terminologie Resourcen benutzt du? Kennst du IATE?

FB: Normalerweise benutze ich Fundeu von Spanien, und ja IATE. Es ist sehr praktisch und einfach zu benutzen. Mit IATE ist alles leichter…

J: Ok super, ich gebe das Feedback gleich weiter.

Wie findest du Google Translator und ├Ąhnliche automatische ├ťbersetzungsprogramme?

FB: Wenn man eine gute ├ťbersetzung machen will, geht es nicht immer einwandfrei. Ich meine, es kann ein Paar W├Ârter vielleicht gut ├╝bersetzen, aber nicht viel mehr… Lange Texte enthalten Inkoh├Ąrenzen und oft nimmt es f├╝r das gleiche Wort unterschiedliche Bedeutungen im gleichen Kontext. Das verwirrt dann und macht den Text unverst├Ąndlich. Es ist zwar leicht zu benutzen, aber nicht immer sehr geeignet, um eine Fach├╝bersetzung zu machen. Auf jeden Fall bedarf es vieler Korrekturen.

J: Was f├╝r Werkzeuge w├╝nschst du dir zum ├ťbersetzen?

FB: Heutzutage haben wir alles, was wir wollen, deshalb kann man im Internet den Wortschatz suchen. Ich brauche keine Werkzeuge mehr. Nur einen Computer und einen Kaffee.

J: Ok genau, es wird auch immer mehr digitalisiert und es gibt immer mehr gut dokumentierte Ressourcen, die online verf├╝gbar sind, zum Beispiel IATE. Und Kaffee ist auch wichtig, das kenn ich.

Welche Fachgebiete w├╝rdest du zum Fach├╝bersetzen attraktiver finden?

FB: Vielleicht Medizin und Wirtschaft. Wir leben in einer globalisierten Welt, und diese sind die wichtigsten Themen, finde ich. Ich denke, dass ich den Menschen helfen k├Ânnte, damit sie sich besser verst├Ąndigen. Ich m├Âchte auch zu ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden beitragen.

Ok super und wie siehst du die Zukunft des Fach├╝bersetzens?

FB: Es gibt viel zu tun. Wir haben eine sch├Âne Zukunft trotz letzter Ereignisse aus diesem Jahr 2020. Und die ├ťbersetzer sind wichtig f├╝r die Welt. Wir m├╝ssen zusammenarbeiten, um eine bessere Welt zu bauen. Dann packen wir es an!

J: Ich denke auch, dass die Pandemie ├╝berhaupt zum Vorschein gebracht hat, wie wichtig gute ├ťbersetzer ├╝berhaupt sind. ├ťbersetzer helfen, Fehlinformationen zu bek├Ąmpfen und es gab dieses Jahr viele neue Konzepte, wie zum Beispiel ÔÇśsocial distancingÔÇÖ, die alle in verschiedene Sprachen ├╝bersetzt werden mussten.

Gab es eine kulturelle oder sprachliche Erfahrung, die dich als ├ťbersetzer oder pers├Ânlich bereichert hat?

FB: Ach so! Gute Frage… Letztes Jahr war ich in Deutschland und das war eine sch├Âne Erfahrung. Es war kein Urlaub, weil ich arbeiten m├╝sste, aber es hat viel Spass gemacht. Ich entschied mich f├╝r einen Sommerjob … aber in Marburg. Das war eine gro├če Herausforderung f├╝r mich, weil ich ganz alleine war, und erst nach einem Jahr Uni und Deutsch. Zuerst hatte ich Sprachprobleme, aber dann war alles leichter. Ich lernte viel ├╝ber das Leben und die Kultur, und ich denke, dass ich mein Ziel von damals erreicht habe. Ich wollte mein Deutsch verbessern und neue Leute kennenlernen. Endlich muss ich meinen Freunden und meinen Kolleginnen aus Marburg danken, weil Sie mir sehr geholfen haben.

J: Und es war eine mutige Entscheidung. Wenn in dem Land lebt, dessen Sprache man lernt, lernt man oft aus Notwendigkeit schnell dazu, und das schien bei dir, der Fall gewesen zu sein. Und wie ist dein Leben nach dieser Erfahrung?

FB: Mein Leben ist jetzt anders. Ich bin sicher, dass Deutschland mein Leben ver├Ąndert hat, und es ist super! Ich f├╝hle mich mutiger und selbst├Ąndiger. Ich musste sehr hart arbeiten, und Geld verdienen, deshalb musste ich mein Deutsch und meine Anpassungsf├Ąhigkeiten verbessern. Es war nicht so leicht, aber ich habe mich angestrengt. Heute kann ich sagen, dass ich mich besser vorbereitet f├╝hle, um ein neues Erlebnis zu genie├čen.

J: Also das klingt als w├Ąre das etwas, auf das du zu Recht stolz sein kannst. Und die harte Arbeit hat sich gelohnt, weil du nicht nur deine sprachlichen F├Ąhigkeiten weiterentwickelt hast, sondern auch die deutsche Kultur und neue Leute kennengelernt hast, und selbst├Ąndiger geworden bist.

Und meine letzte Frage an dich ist: welches wird dein n├Ąchstes Erlebnis sein?

FB: Next stop: Heidelberg. Ich werde ein Jahr als Erasmus Student in Heidelberg leben… Ich wollte nur nach Heidelberg gehen, und endlich gehe ich dahin!! Es kann sehr sch├Ân und gem├╝tlich sein. Also, ich m├Âchte neue Leute kennenlernen, mein Deutsch verbessern, und meinen Freundeskreis vergr├Â├čern. Ich denke, dass mein deutscher Aufenthalt mir viel Neues bringen und mir auf noch mehr Sachen die Augen ├Âffnen wird. Ein ├ťbersetzer oder Dolmetscher ist ein weltoffener Mensch, vor allem seinen N├Ąchsten und neuen Sachen gegen├╝ber.

J: Ok, das hast du super ausgedr├╝ckt und da kann ich nichts hinzuf├╝gen, au├čer dass Heidelberg eine wundersch├Âne Stadt ist.

Ok, danke Fran, danke f├╝r das Interview, danke dass du hier warst und danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Gibt es noch etwas was du sagen willst?

FB: Naja, danke und auf Wiedersehen.

J: Danke an dich und bitte.

Heute war ich hier mit Fran Boh├│rquez, Student in ├ťbersetzung und Dolmetschen an der Pablo de Olavide Universit├Ąt in Sevilla.

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English

Janna Mack (J)

Fran Boh├│rquez (FB)

J: Hello and welcome to a new episode of the interview series made in collaboration between TermCoord, the European ParliamentÔÇÖs Terminology Coordination Unit and the Pablo de Olavide University in Seville, Spain. My name is Janna and every week I interview students and graduates of the translation and interpreting programmes. The interviews are recorded in English or German.

Today I am here with Fran Boh├│rquez. From Cadiz in Spain, Fran is 20 years old and is currently studying Translation at the Pablo de Olavide University. He is in his third year of his studies, has already spent a summer in Germany and is now going to Heidelberg for 1 year as an Erasmus student.

Thank you, Fran, for being here today.

FB: Hello Janna, how are you?

J: I am fine, thank you. IÔÇÖll go straight into the first question:

why did you decide to study German and translation?

FB: Well, itÔÇÖs a nice story… when I was little, I wasn’t good at mathematics, and IÔÇÖm still not. On the other hand, foreign languages like English or French were easy. I thought that English philology would be a wonderful subject to study. I thought that I could learn and teach a foreign language, and that would be ideal. But then I met an English teacher who was also a translator and we always talked about translation. Finally, I decided to study translation and interpreting.

I have to say, I initially wanted to study English. But I visited Germany and fell in love with German culture.

J: That really is a nice story.

And what do you find more interesting, translating or interpreting?

FB: I find interpreting more interesting. I think it is complicated because you have to be faster and smarter. Translating is also complicated, but you have more time to think.

J: So, interpreting is interesting, precisely because it is so challenging. Which of course does not mean that translating is easy, but of course you have more time.

What do you think about specialised translations? Do you have any translation experience?

FB: Yes, of course, I’m a student, but I’ve already done a few translations. I have even worked as a translator and interpreter for a translation agency.

And, yes, I find specialised translations interesting, but you have to know a lot about the subject. If you donÔÇÖt, it can be difficult and boring.

J: Ok, that’s great. These experiences are of course important and useful for your academic and professional life. Of course, specialised translations are also easier if you’re interested in the subject area. If you’re not interested and don’t know much about it, then they can become quite tedious.

What skills do you think should a specialised translator have?

FB: A specialised translator must be creative and attentive. Creativity is very important because we have to solve problems and conflicts of meaning when translating, and attention to detail is crucial. You must not make any mistakes, as specialised translations are often very important. The texts deal with important topics, including topics that are important for people’s lives and health.

J: Exactly, with specialised translations there is no room for making mistakes, as mistakes in these translations can have particularly serious repercussions. It is important to note that creativity is always important, not only in the translation of literary texts, but also, as you said, in technical translations, for example in scientific translations. Because all types of texts can contain difficulties related to meaning and translators must use their creativity to solve them. This is perhaps also an aspect of translation that not everyone is aware of.

And could you imagine being a professional translator yourself?

FB: Yes! I would like to work as a translator and interpreter. And I would also like to own my own translation agency.

J: Okay, that’s great.

Do you think a specialised translator needs to have specialist knowledge in the particular field they work in?

FB: Of course! A specialised translator must have specialist knowledge. It is very, very important. There is technical terminology in Spanish that I as a Spaniard don’t even know. A language is infinite; therefore, it is easier if you have specialist knowledge of the subject. Only knowing what you are talking about will enable you to find the right meaning and terms and provide good specialised translations.

J: Right, and that’s a good point. Specialised fields have their own terminology and ways of expressing themselves. This can often go to the extent that even native speakers who donÔÇÖt have knowledge in the field, do not always know what a specialised text is about. This is perhaps an area where the expertise of specialised translators tends to be underestimated.

What terminology resources do you use? Do you know IATE?

FB: Usually, I use the Spanish resource Fundeu, and yes IATE too. It is very practical and easy to use. Everything is easier with IATE…

J: Ok great, I’ll pass the feedback on right away.

What do you think about Google Translate and similar automatic translation programmes?

FB: If your goal is to have a good translation, Google Translate doesnÔÇÖt always work perfectly. I mean, it may be able to translate a few words well, but not much more… Long texts contain inconsistencies and often, it is not able to take into account contexts, using the same term to translate different meanings. This is confusing and results in an incomprehensible text. Although it is easy to use, it is not always very suitable for specialised translations. In any case, you would need to make many corrections to the translation.

J: What kind of tools would you wish to have at your disposal when translating?

FB: Nowadays we have everything we want, so you can search for vocabulary on the internet. I don’t need tools anymore. Just a computer and a coffee.

J: Ok exactly, and everything is becoming increasingly digitalised and there are more and more well documented resources available online, for example IATE. And coffee is important, I agree.

Which subject areas would you choose if you were to become a specialised translator?

FB: Perhaps medicine and economics. We live in a globalised world, and these are the most important subjects, I think. I think that I could help people communicate better. I also want to contribute to their health and well-being.

Ok great, and how do you see the future of specialised translation?

FB: There is a lot to be done. We have a bright future ahead, despite the events of 2020 and translators are important to the world. We must work together to build a better world. We can do it!

J: I also think that the pandemic has contributed to showing the world how important good translators are. Translators help combat misinformation and there were many new concepts this year, such as ‘social distancing’, which all had to be translated into different languages.

Was there a cultural or linguistic experience that enriched you professionally as a translator or personally?

FB: Oh yes! Good question… Last year I was in Germany and it was a wonderful experience. It was not a holiday because I had to work, but it was a lot of fun. I decided to take a summer job … but in Marburg. It was very challenging for me, because I was all alone and had only been at university and taking German for one year. At first, I had language problems, but then everything became easier. I learned a lot about German life and culture, and I think I’ve achieved the goals I set myself. I wanted to improve my German and meet new people. Finally, I have to thank my friends and my colleagues from Marburg, because they helped me a lot.

J: That was a brave decision. Living in the country in which the language youÔÇÖre learning is spoken often means that you learn more quickly, out of necessity and that seemed to be the case with you. And how would you describe your life after this experience?

FB: My life is different now. I am sure that Germany has changed my life, and it is great! I feel more courageous and independent. I had to work very hard and earn money, so I had to improve my German and my adaptability. It wasn’t so easy, but I made an effort. Today I can say that I feel better prepared to enjoy a new experience.

J: That sounds like something you can be proud of. And the hard work has paid off, because not only have you developed your language skills, but you’ve also gotten to know German culture and meet new people and become more independent.

And my last question: whatÔÇÖs your next experience?

FB: Next stop: Heidelberg. I will live in Heidelberg for one year as an Erasmus student… IÔÇÖve been wanting to go to Heidelberg, and finally I am going! It seems very nice and cosy. So, I want to meet new people, improve my German, and make more friends. I think that my stay in Germany will bring many new experiences and open my eyes to even more things. A translator or interpreter has an international outlook, especially towards people and new things.

J: Ok, youÔÇÖve put it very nicely and there’s nothing I can add except that Heidelberg is a beautiful city.

Ok, thank you Fran, thank you for the interview, thank you for being here and thank you for having taken the time. Is there anything else you want to say?

FB: Just, thank you and goodbye.

J: Thank you too and youÔÇÖre welcome!

Today, I was here with Fran Boh├│rquez, student of translation and interpreting at the Pablo de Olavide University in Seville.